Unsere Jugend bei den United World Games 2017 in Klagenfurt

Die United World Games in Klagenfurt am Wörthersee – eine WAHNSINNS Erfahrung für unsere Jugendlichen.

http://www.unitedworldgames.com/de/sportarten/fieldhockey/

Freitag,

23.06.2017:
Unser Zug fuhr um 6:32 Uhr in Linz weg. Nach 4,5 Stunden Zugfahrt kamen wir in Klagenfurt an und haben unser Zelt inkl Feldbetten bezogen. Um 14:20 hatten wir das erste Spiel gegen HC Heidelberg. Trotz neuer Spielerinnen in der Mannschaft und das erste Mal auf dem Großfeld erkämpften wir uns ein Unentschieden. Bis zum nächsten Spiel vertrieben wir uns die Zeit damit, dass wir uns alle Pullis von dem „United World Games“-Shop kauften und Burger aßen. Dann hatten wir das Match gegen HC Graz. Gegen die Mädels aus der Steiermark verloren wir leider 1:2, was auch dem warmen Wetter und dem Fehlen von Austauschspielerin geschuldet war. Nach dem Spiel gingen wir direkt duschen und in der Playerstown Abend essen. Während des Essens schauten wir uns 2,5 Stunden die Eröffnungsfeier an. Zu den UWG kamen insgesamt ca. 9 000 Sportler aus 40 verschiedernen Ländern, dann reisten auch Alina und Flo mit ihrem Zug an. Weil wir alle so fertig waren vom frühen Aufstehen und von den Spielen gingen wir danach schlafen.
Vielen Dank an dieser Stelle noch an Barbara, die kurzfristig eingesprungen ist und mit uns die Hinfahrt und den Freitag gemeistert hat und an Luki der am ersten Tag das Coaching übernommen hat.

Bericht von Lina

 

Samstag, 24.06.2017:
Nach einer ziemlich kalten Nacht, starteten wir unausgeschlafen in den Tag. Um wach zu werden machten wir einige Reaktionsspiele, anschließend gab es ein einfaches Frühstück. Mit einem UWG Shuttle kamen wir zu unserem ersten Spiel gegen die Ukraine in Fischl. Leider reichte unser Kampfgeist nicht und wir mussten uns 1:2 geschlagen geben. Nach einer kurzen Pause starteten wir ein Freundschaftsspiel gegen Litauen. Leider verletzte sich Antonia, eine der Arminen Spielerinnen und musste mit einem Cut unterhalb der Lippe ins Krankenhaus. Unsere nun nicht mehr vorhandene Konzentration trug wohl zu unserer Niederlage bei. Spielerisch war dieses Spiel aber ein guter Schritt nach vorne, ließen wir doch schon ganz gut den Ball laufen. Auch die Organisation am Spielfeld klappte immer besser.
Wieder in der „Players Town“ angekommen, trafen wir erneut auf Antonia, die zwar genäht werden musste, aber wohlauf war.
Nach einem guten Mittagessen, begannen einige aus unserem Team sich die Haare bunt zu färben. Es war sehr lustig und stärkte unsere Gemeinschaft. Wir aßen Pasta, Pizza und Salat zu Abend. Später spielten wir ein Kartenspiel vor unserem Zelt, auf Bänken aus Klopapier. Dann fielen wir müde und erschöpft in unser hartes Feldbett.

Bericht von Nikola

 

Sonntag, 25.06.2017:

Heute wurden wir schon früh aus den Federn geschmissen, dank der netten Kehrmaschine die an unsrem Zelt vorbeirauschte. Um kurz vor sieben trotteten wir mit voller Motivation zum „Frühstück“. Gleich im Anschluss fuhren wir mit dem Shuttle nach Fischl und wärmten uns auf. Nach dem Anpfiff um 08:10 versuchten sich die Belgier uns gegenüber zu behaupten, was ihnen mit einem 4:0 nicht ganz gelang. Nach jeder Minute merkte man wie verzweifelter sie wurden und sie begannen aggressiv zu werden. Trotzdem wir keine Auswechselspielerin hatten, schlugen wir uns prima! Das letzte Spiele war auch gleichzeitig unser bestes Match. Wir ließen den Ball immer besser laufen, gewannen viele Zweikämpfe und verwerteten auch unsere Torchancen.
Gleich nach dem Teamfoto rasten wir zum Shuttle und fuhren in die Playerstown um zu duschen. Später packten wir die restlichen Feldbetten zusammen und begaben uns zur Siegerehrung. Wir wurden dritter und bekamen einen wunderschönen Pokal und Medaillen.
Zu mittag rundeten wir den erfolgreichen Vormittag mit einem köstlichen Mittagessen ab. Ein paar von uns Mädels holten mit den restlichen Getränkekarten eine ganze Box voller Softdrinks und Wasser. Nachdem wir ausgecheckt sind fuhren wir zum Bahnhof wo wir dann auf den Rolltreppen ein bisschen Schispringen geübt haben. Jetzt sitzen wir im Zug und freuen uns auf unsere Eltern.

Bericht von Florentina

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